Fitnessmythen

8 gängige Fitnessmärchen



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Fitnessmythen

Nummer 1 der Fitnessmythen: Der Body-Mass-Index (BMI) zur Körperanalyse
Der Body-Mass-Index setzt lediglich die Körpergröße und das Körpergewicht in Relation zueinander. Er berücksichtigt in keiner Weise den Körperfettanteil und die vorhandene Muskelmasse. Lediglich der Körperfettanteil, die Magermasse und der Fettfreie-Masse-Index (FFMI) liefern relevante Werte zur Bestimmung der körperlichen Ausgangslage.

Nummer 2 der Fitnessmythen: Ein Abnehmen funktioniert nur mit Sport
Sport wird zur Körperfettreduktion allgemein überbewertet. Der größte Hebel beim Abnehmen ist die Ernährung. Ein Krafttraining setzt den nötigen Trainingsreiz zum Muskelerhalt in einer Diät und erhöht den Kalorienbedarf. Ein Ausdauertraining erhöht lediglich den Kalorienbedarf. Da sich ein zielorientiertes Abnehmen, als Verlust an Körperfett bei erhaltener Muskelmasse definiert, hat ein Krafttraining in einer Diät den Vorrang. Das entscheidende Kriterium beim Abnehmen ist das Kaloriendefizit, nicht das Sportprogramm.

Nummer 3 der Fitnessmythen: Ein Krafttraining macht automatisch Muskeln
Erst die individuelle Abstimmung eines Krafttrainings in Intensität, Übungen, Volumen, Regeneration und der Ernährung schafft die Voraussetzungen für einen Muskelaufbau.

Nummer 4 der Fitnessmythen: Gigantische Muskeln bei geringstem Körperfettanteil
Die maximal mögliche Muskelmasse in Relation zum Körperfettanteil ist im individuellen genetischen Code fixiert. Ein Fettfreier-Masse-Index von etwa 25 bei Männern und 22 bei Frauen definiert diese Grenze. Die Muskelberge von professionellen Bodybuildern und extrem niedrigen Körperfettateile von Fitnessmodellen können nur mit chemischer Hilfe erreicht werden. Natural ist dies in der gezeigten Form nicht möglich.

Nummer 5 der Fitnessmythen: Ein Ausdauertraining macht automatisch schlank
Ein Ausdauertraining erhöht lediglich den Kalorienbedarf. Es gibt kein Training, welches automatisch Körperfett abbaut. Der Fettverbrennungspuls zum Abnehmen ist ein Fitnessmythos. Der entscheidende Punkt beim Abnehmen ist das Kaloriendefizit auf den persönlichen Bedarf. Der wichtigste Faktor beim Abnehmen ist die Ernährung.

Nummer 6 der Fitnessmythen: Gezielter Fettabbau an den Problemzonen
Ein gezielter Fettabbau an bestimmten Körperstellen ist mit keinem Trainingsprogramm möglich. Die persönlichen Problemzonen sind genetisch fixiert. Das Körperfett verschwindet zuletzt an diesen Regionen und setzt sich auch zuerst an diesen Regionen an. Unzählige Sit-Ups um am Bauch abzunehmen sind somit sinnlos. Der entscheidende Faktor zum Fettabbau an den Problemzonen ist das Kaloriendefizit über die Ernährung.

Nummer 7 der Fitnessmythen: Das Körpergewicht als Indikator für ein erfolgreiches Abnehmen
Die Waage zeigt lediglich den reinen Gewichtsverlust an, nicht woraus er sich zusammen setzt. Ein Abnehmen definiert sich als Verlust an Körperfett bei erhaltener Muskelmasse. Ein Wasserverlust des Körpers, ein geringerer Magen- und Darminhalt sowie ein Muskelverlust können Gründe für ein geringeres Gewicht auf der Waage ohne einen Verlust an Körperfett sein.

Nummer 8 der Fitnessmythen: Je mehr Sport desto besser
Erst die individuelle Abstimmung eines Sportprogramms auf den persönlichen Leistungsstand und die Zielsetzung realisiert die gewünschten Ergebnisse. Intensität, Regeneration und eine abgestimmte Ernährung bilden die Basis zur Verwirklichung der angestrebten Ziele. Ein Übertraining ist zu vermeiden. Der Muskel wächst erst in der trainingsfreien Zeit.