Krafttraining beim Windsurfen

Krafttraining beim Windsurfen-Performance und Schutz vor Verletzungen



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krafttraining beim windsurfenDie Trendsportart Windsurfen hat in den letzten Jahrzehnten eine rasante Entwicklung vollzogen. Aus dem Stehsegeln bei eher moderaten Windstärken hat sich das radikale Funboardsurfen mit technisch anspruchsvollen Moves und Manövern entwickelt. Gleichzeitig sind die körperlichen Anforderungen an die Windsurfer sowie die Verletzungsgefahr gestiegen. Mit einem ergänzenden Krafttraining beim Windsurfen kann sowohl die Verletzungsgefahr minimiert werden, als auch die Performance und der Spaß in dieser Sportart erhöht werden.

Insbesondere die Fußgelenke, die Knie und der Kopf sind beim modernen Funboardsurfen einer erhöhten Verletzungsgefahr ausgesetzt. Ein individuelles Krafttraining beim Windsurfen und ein allgemeines Ausdauertraining stellen eine elementare Grundlage für den Fahrspaß und die Prophylaxe von Verletzungen dar. Insbesondere ein kontinuierliches Krafttraining der besonders beanspruchten Rücken- und Schultermuskulatur kann Beschwerden im Bereich der Wirbelsäule sowie des Rückens vorbeugen. Das gezielte Krafttraining der Unterarmbeuger kann das Auftreten eines „Surferarms“ verhindern. Für das ergänzende Krafttraining beim Windsurfen stellen der Umfang und die Intensität des Trainings eine besonders wichtige Komponente dar. Insbesondere freie Ganzkörperübungen in einer Intensität von etwa 80% des 1RM leisten einen wichtigen Beitrag zu Muskelaufbau und Koordination der einzelnen Muskelgruppen. Die beim Windsurfen geforderten Muskelgruppen können mit Übungen wie Kreuzheben, Kniebeugen und Langhantelrudern gezielt aufgebaut und in ihrer Leistungsfähigkeit verbessert werden. Kniebeugen ermöglichen eine Stärkung der Muskeln, die die vorderen Kreuzbänder (ACL) unterstützen. Ein ergänzendes Ausdauertraining rundet das sportliche Komplettpaket für den ambitionierten Windsurfer ab. Die Karvonen Formel liefert hierbei Daten zur individuell richtigen Herzfrequenz beim Ausdauertraining. Die Banister Formel ermöglicht es die Ausdauerbelastungen miteinander zu vergleichen.


krafttraining beim windsurfen 1Eine gute Trainingsplanung und ein auf die persönlichen Schwachpunkte abgestimmter Trainingsplan ermöglichen es sich schon im Winter auf die kommende Windsurfsaison vorzubereiten. Wer schon im Winter an seinen muskulären Schwächen mit einem abgestimmten Kraftttraining beim Windsurfen arbeitet, wird auf dem Board mit einer stark verbesserten Performance belohnt werden.

Hang loose und viel Spaß beim ganz persönlichen Krafttraining in der Winterpause!


http://www.tk.de/tk/sportarten-a-z/w/windsurfen/108428