Problemzonentraining

Problemzonentraining-Diät und Muskelaufbau statt Mythen und Fitnessmärchen



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problemzonentrainingBei den sogenannten Problemzonen handelt es sich um die persönlichen Körperpartien, mit denen man absolut nicht zufrieden ist. Bei den weiblichen Problemzonen handelt es sich in der Regel um Bauch, Beine und Po. Männer sind größtenteils mit dem Bauch, dem Oberkörper und den Armen unzufrieden. Die Vermarktung angeblich bahnbrechender Trainingsmethoden zur Verbesserung der individuellen Problemzonen läuft bereits seit Jahren auf Hochtouren. Aus in erster Linie kommerziellen Interessen werden der breiten Masse immer groteskere Trainingskonzepte präsentiert. Wer seine persönlichen Problemzonen wirklich verbessern möchte, kommt nicht daran vorbei, sich mit den Fakten in dieser Problematik auseinander zu setzen. Ohne eigenes fundiertes Hintergrundwissen ist man diversen Fehlinformationen ausgeliefert und kann keine befriedigenden Resultate durch ein geeignetes Problemzonentraining realisieren. Die Enttäuschung beim Blick in den Spiegel ist somit vorprogrammiert.

Wie sieht ein erfolgreiches Problemzonentraining aus?

Die persönlichen Problemzonen sind genetisch fixiert. Ein Abbau von Körperfett an bestimmten Körperregionen kann mit keinem Training realisiert werden. Es macht keinen Sinn den Bauch mit unzähligen Sit Ups zu bearbeiten um das Bauchfett verschwinden zu lassen und die Bauchmuskeln sichtbar zu machen. Selbiges gilt für Stunden auf dem Stepper um die Beine zu straffen und das Körperfett an den Oberschenkeln zu beseitigen. Wer diesen Fitnessmärchen auf den Leim geht, wird keine Ergebnisse in seiner persönlichen Zielsetzung erzielen.

Ein erfolgreiches Problemzonentraining beginnt in der Küche. Eine Körperfettreduktion braucht eine abgestimmte Ernährung und ein Kaloriendefizit auf den persönlichen Erhaltungskalorienbedarf. Im Kaloriendefizit werden die Depotfettreserven des Körpers nach und nach abgebaut. Das Körperfett verschwindet zuletzt an den genetisch fixierten Problemzonen und setzt sich bei hyperkalorischer Ernährung auch zuerst wieder an diesen Zonen an. Die verbesserte optische Erscheinung und das Straffen des Körpers kann jedoch mit einem gezielten Muskelaufbau, sprich Problemzonentraining, an den individuellen Problemzonen erfolgreich in Angriff genommen werden. Wer beispielsweise mit seinem Po und den Beinen nicht zufrieden ist, sollte den Muskelaufbau gezielt in diesen Regionen mit einem Problemzonentraining, welches seinem Namen auch alle Ehre macht, in Angriff nehmen.

Ein Muskelaufbau steht für eine Straffung und eine optische Verbesserung an der Körperpartie, an der er umgesetzt wird. Zusammen mit einer abgestimmten Ernährung stellt ein Aufbau von Muskeln das effektive Problemzonentraining dar und ist ein Garant für die angestrebten optischen Verbesserungen. Auch hier gilt es die sportwissenschaftlichen Erkenntnisse in der Übungswahl und der Intensität im Auge zu behalten. Trainingsangebote aus dem Wellnessbereich realisieren aufgrund der zu geringen Intensität keinen Muskelaufbau und sind kein erfolgreiches Problemzonentraining.